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Der VPB (Verband privater Bauherren) nutzt zur Ermittlung des optimalen Betrags der Instandhaltungsrücklage für Hauseigentümer eine einfache Faustformel. Die Empfehlung lautet, jeden Monat einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zurückzulegen.

Wenn irgendwann größere Umbau-, Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen anstehen, wird sich jeder Hausbesitzer die Frage stellen müssen: "Wie bezahle ich das alles? Und benötige ich zur Finanzierung der anstehenden Arbeiten einen Kredit? Jede Heizung geht irgendwann kaputt. Über 30 Jahre alte Heizsysteme müssen aufgrund gesetzlicher Regelungen ausgetauscht werden. Wohl dem, der dann über ein ausreichend großes finanzielles Polster verfügt, weil er etwas Geld auf die Seite gelegt hat.

Wird der Austausch einer alten Heizung notwendig, kann man in dasjenige System investieren, das langfristig am wirtschaftlichsten ist und muss nicht notgedrungen auf das Modell mit den niedrigsten Anschaffungskosten zurückgreifen. Das macht sich nicht nur durch geringere laufende Kosten bemerkbar, sondern erhöht und erhält zugleich den Wert des Hauses. Umgekehrt drücken Reparatur-, Renovierungs- und Sanierungsstau den Wert einer Immobilie enorm.

So viel kostet die Haussanierung 》

Sieben Rechtsschutzversicherer dürften sich aktuell sehr ärgern. Die Stiftung Warentest hat ihre Angebote nur mit "ausreichend" oder "mangelhaft" bewertet. Dabei erfüllen alle Tarife die Mindestanforderungen.

Betroffen sind die Neue Rechtschutz Versicherung (NRV), die Auxilia, die Continentale, die Örag, die DEVK, die R+V sowie die VGH. Vor allem für die NRV, die über Nürnberger, VHV und Mannheimer vertrieben wird, dürfte dass ein Schlag ins Kontor sein. Immerhin wirbt das Unternehmen, an dem auch die Continentale beteiligt ist, aktuell mit einer Auszeichnung der Rating-Agentur Franke & Bornberg.

Test Rechtsschutzversicherung: Böses Erwachen für sieben Anbieter 》

Finanzmakler befinden sich derzeit in einem großen Umwälzungsprozess. Auslöser sind die gewaltigen Veränderungen der Digitalisierung als stärkster gesellschaftlicher und ökonomischer Megatrend seit der Industrialisierung. Es wäre ein großer Fehler, darüber zu lamentieren und den goldenen Zeiten einer sicherlich berechenbareren Vergangenheit der Finanzberatung nachzutrauern.

Wurde die Digitalisierung vor einigen Jahren auf das Nice-to-have einer Webseitenpräsenz heruntergebrochen, so zeigt sich nun das große Bild, in dem sämtliche Prozessketten des Maklers, der Produktlieferanten und Dienstleister wie Maklerverbünden erfasst werden. Multi- oder Cross-Channel-Vertrieb, digitale Markenführung, die Messung und Auswertung der Conversion Rates und Affiliate-Marketing über soziale Medien sind Schlagworte, die die gesamte Dimension der Digitalisierung nur in Ansätzen wiedergeben. Hierzu benötigt der Makler eine integrierte digital-analoge Strategie zu Zielgruppen, Vergütungsmodellen, Produktangeboten und den Akquise- und Beratungsprozessen. Nicht entweder persönliche Beratung oder digitale Kundenansprache, sondern sowohl als auch lautet das Erfolgsrezept, das außerhalb der Finanzindustrie etwa im Konsumgüterbereich bereits sehr erfolgreich umgesetzt wird.

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Nur 27 Prozent der Europäer sorgen privat vor. Das soll sich ändern, meint die EU-Kommission und arbeitet an einer europaweiten Privatrente. Die Kernpunkte wurden nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

Europa sieht sich mit einer enormen demographischen Herausforderung konfrontiert. Bis 2060 verschieben sich die demographischen Verhältnisse in der Form, dass auf einen Pensionär nur noch zwei Menschen im arbeitsfähigen Alter kommen. Zum Vergleich: Heute ist das Verhältnis 4 zu 1.

EU-Rente soll Riester Konkurrenz machen 》

In Frankfurt am Main diskutierten Banken und Sparkassen Wachstums- und Ertragsstrategien auf dem Privatkunden-Symposium von Investors Marketing.

Digitalisierung der Prozesse und Vertriebswege hat Priorität

Das Digitalisierungstempo steigt indes, und damit die Notwendigkeit, eigene Marktmodelle anzupassen. Doch welche Wachstumsstrategien sind die richtigen? Wie lassen sich Kunden abholen und neues Geschäft generieren? Wie können Prozesse bei Banken und Sparkassen digitalisiert werden und zur Ertragssteigerung beitragen? Diese und andere Fragen waren am 22. Mai 2017 Thema des Privatkunden-Symposiums von Investors Marketing in Frankfurt am Main. Oliver Mihm, Vorstandsvorsitzender Investors Marketing, sieht in Zukunftsszenarien bis 2025 drei Säulen für Geldinstitute: