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So viel brachten Fonds-Sparpläne in den vergangenen 30 Jahren

Knapp verdreifacht haben Sparer ihr Geld, wenn sie in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich in Investmentfonds für die erfolgreichste Anlageklasse investiert haben. Mit Investments in einer anderen Fondskategorie haben sie ihr Vermögen dagegen nur knapp verdoppelt.

In den genannten Zahlen sind alle Fondskosten einschließlich des maximalen Ausgabeaufschlags inbegriffen. Allerdings können die Ergebnisse von Fonds zu Fonds im Einzelfall beträchtlich voneinander abweichen. Auch sind vergangenheitsbezogene Renditen keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen. Steuerliche Aspekte wurden nicht berücksichtigt.

Besonderer Vorteil eines Fondssparplans ist seine Flexibilität, betont der Bundesverband deutscher Banken (BdB) weiter: Der Anleger ist nicht an feste Laufzeiten gebunden, er kann seine Sparraten jederzeit ändern und bei Bedarf ganz aussetzen. Das angesparte Kapital ist für den Privatinvestoren zudem grundsätzlich frei verfügbar.

Studie prognostiziert, dass von 245.000 traditionellen Vermittlern und Maklern rund 100.000 aus dem Markt ausscheiden könnten. Worauf stützen Sie dieses Szenario?

Hinter dieser Prognose für 2025 stehen zwei Haupttreiber: Deutliche Verschiebungen im Vertriebswegemix sowie spürbar reduzierte Vergütungsbudgets für den Vertrieb. Kunden verändern in fast allen Branchen kontinuierlich ihr Informations- und Einkaufsverhalten in Richtung Direkt und Online. Das gilt auch für den Vertrieb von Versicherungsprodukten, sodass der Anteil personaler Vertriebe kontinuierlich zurückgeht. Versicherer werden bis 2025 ihre Vertriebe daher konsequent umbauen und die Bedeutung digitaler Medien und Kanäle deutlich stärken. Traditionelle Makler konzentrieren sich verstärkt auf nicht standardisierte Produktfelder, also eher weg vom Massengeschäft. Parallel dazu gewinnen digitale Makler und Aggregatoren sowie Kooperationsvertriebe im Retailsegment an Bedeutung. Allein diese Veränderungen führen zwangsläufig zu einem Rückgang der traditionellen Vermittler.

Hinzu kommt, dass es in vielen Segmenten massive Eingriffe in die Gestaltung der Vertriebsvergütungsmodelle geben dürfte. In der Lebensversicherung erwarten wir im Zuge einer anstehenden Reform der Altersvorsorge in Deutschland eine Reduzierung der Provisionssätze um 50 bis 80 Prozent – abhängig davon, wie stark der Gesetzgeber die betriebliche Altersversorgung pushen möchte. Beide Trends zusammengenommen werden bis 2025 zu einer Reduzierung um rund 100.000 traditionelle Vermittler und Makler führen. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass dieser Rückgang durch die Altersstruktur in typischen traditionellen Vertrieben relativ sanft ablaufen wird – in manchen Regionen könnten Vertriebsexperten sogar knapp werden.

Gewinner werden diejenigen sein, die jetzt ihre strategische Agenda 2025 definieren und frühzeitig mit dem Aufbau erforderlicher neuer Fähigkeiten beginnen. Zu den Verlierern gehört, wer weiterhin auf Einzelmaßnahmen setzt – ohne Ausrichtung auf ein klares langfristiges Ziel.

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Bis zu 12 Millionen Rentner werden später mal Altersbezüge unter Hartz-IV-Niveau bekommen. Diese düstere Prognose zeichnet Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft Verdi. Das entspräche jedem dritten Arbeitnehmer. Wie die Gewerkschaft das verhindern will.

Auf die hohe Zahl der später vielleicht mal von Altersarmut betroffenen Rentner kommt Frank Bsirske laut einem Bericht des Handelsblatts folgendermaßen: Wer 35 Jahre lang weniger als 2.500 Euro monatlich verdient, erwirbt bis 2030 einen Rentenanspruch, der unter dem Grundsicherungsniveau von 750 Euro liegt – vor allem dann, wenn das Rentenniveau wie geplant weiter sinken wird.

Nach Berechnungen von Volkswirten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich liegt das Niveau der Immobilienpreise in Deutschland mehr als 10 Prozent über dem Langfristigen Durchschnitt – ein Warnsignal, das regelmäßig vor Finanzkrisen zu beobachten sei.

“Der Immobilienboom nimmt immer mehr Züge einer Blase an”, sagt auch Ralph Solveen von der Commerzbank. Das Problem: Laut Solveen koppeln sich die Preise von anderen wichtigen Faktoren ab. So steigen sie seit 2010 schneller als die Mieten, schneller als das allgemeine Preisniveau und schneller als die Einkommen der Privathaushalte.

Das private Forschungsinstitut Empirica diagnostiziert bei acht von zwölf untersuchten Großstädten eine “eher hohe Blasengefahr”. Die Lage könne zudem durch das Brexit-Votum noch angespannter werden – denn nicht wenige britische Unternehmen könnten ihre Firmensitze nach Deutschland verlagern. Das wäre gut für die deutsche Wirtschaft, könnte aber auch die Immobilienpreise weiter in die Höhe treiben.

Quelle: cash-online.de » weiter lesen

Sparkassenchef erklärt, warum er mehr als die Bundeskanzlerin verdient 

Die hohen Gehälter der Top-Manager von Banken und Sparkassen werden oft kritisiert. Es könne nicht angehen, dass ein Sparkassenchef mehr als die Bundeskanzlerin verdient, so ein häufiger Vorwurf. Der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider wehrt sich.

Bis zu 867.900 Euro verdienen Sparkassen-Chefs in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland, das Top-Manager der Finanzinstitute zur Offenlegung ihrer Gehälter verpflichtet, nimmt ein durchschnittlicher Sparkassen-Vorstand jedes Jahr 352.000 Euro mit nach Hause.

Zu viel, meinen Kritiker. Sie vergleichen die Gehälter der Sparkassen-Chefs mit den Bezügen der Bundeskanzlerin. Diese verdient laut „Gehaltsreporter“ nur rund 300.000 Euro.

Der Vergleich hinkt, meint baden-württembergische Sparkassenpräsident und CDU-Politiker Peter Schneider. Denn der Gehaltsunterschied habe seine Gründe.

Ein Sparkassenvorstand könne vielleicht Bundeskanzler werden, zitiert die Börsen-Zeitung den Sparkassen-Präsidenten. Angela Merkel hingegen würde wahrscheinlich nicht die Voraussetzungen des Kreditwesengesetzes (KWG) erfüllen, um eine Bank oder Sparkasse führen zu können.