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Bis zu 12 Millionen Rentner werden später mal Altersbezüge unter Hartz-IV-Niveau bekommen. Diese düstere Prognose zeichnet Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft Verdi. Das entspräche jedem dritten Arbeitnehmer. Wie die Gewerkschaft das verhindern will.

Auf die hohe Zahl der später vielleicht mal von Altersarmut betroffenen Rentner kommt Frank Bsirske laut einem Bericht des Handelsblatts folgendermaßen: Wer 35 Jahre lang weniger als 2.500 Euro monatlich verdient, erwirbt bis 2030 einen Rentenanspruch, der unter dem Grundsicherungsniveau von 750 Euro liegt – vor allem dann, wenn das Rentenniveau wie geplant weiter sinken wird.

Sparkassenchef erklärt, warum er mehr als die Bundeskanzlerin verdient 

Die hohen Gehälter der Top-Manager von Banken und Sparkassen werden oft kritisiert. Es könne nicht angehen, dass ein Sparkassenchef mehr als die Bundeskanzlerin verdient, so ein häufiger Vorwurf. Der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider wehrt sich.

Bis zu 867.900 Euro verdienen Sparkassen-Chefs in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland, das Top-Manager der Finanzinstitute zur Offenlegung ihrer Gehälter verpflichtet, nimmt ein durchschnittlicher Sparkassen-Vorstand jedes Jahr 352.000 Euro mit nach Hause.

Zu viel, meinen Kritiker. Sie vergleichen die Gehälter der Sparkassen-Chefs mit den Bezügen der Bundeskanzlerin. Diese verdient laut „Gehaltsreporter“ nur rund 300.000 Euro.

Der Vergleich hinkt, meint baden-württembergische Sparkassenpräsident und CDU-Politiker Peter Schneider. Denn der Gehaltsunterschied habe seine Gründe.

Ein Sparkassenvorstand könne vielleicht Bundeskanzler werden, zitiert die Börsen-Zeitung den Sparkassen-Präsidenten. Angela Merkel hingegen würde wahrscheinlich nicht die Voraussetzungen des Kreditwesengesetzes (KWG) erfüllen, um eine Bank oder Sparkasse führen zu können.

Lohnt es sich, fünf Euro für eine Tube Zahnpasta auszugeben? Nein, sagt das "Öko-Test"-Magazin. Viele teure Markenprodukte sind demnach sogar schlechter als billige Discounterware.

Dass die vor einigen Monaten in Kraft getretene EU-Richtlinie zu Wohnimmobilienkrediten die Immobilienfinanzierung für viele - auch bonitätsstarke - Bevölkerungsschichten erschwert, wurde bereits häufig kritisiert. Nun wartet der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider mit einem drastischen Beispiel auf.

Aber nicht nur für die. Auch für die Abgeordneten des Stuttgarter Landtags stünden die Chancen auf eine Immobilienfinanzierung denkbar schlecht, sagt der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider. Nur für fünf Jahre gewählt - da könnte es eng werden mit der Kapitaldienstfähigkeit über die gesamte Kreditlaufzeit, zitiert die Börsen-Zeitung den Sparkassen-Chef. Den Parlamentariern gehe es insoweit nicht besser als etwa Rentnern oder Selbständigen.

Quelle: dieimmobilie.de » weiter lesen

Wer sein Haus energieeffizient sanieren möchte, zahlt bei der KfW für eine zehnjährige Zinsfestschreibung zwar einen jährlichen Sollzins von 0,75 Prozent. Durch den Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 Prozent weist die Berechnung der KfW jedoch einen negativen Effektivzins aus.

Nachdem die Zinsen deutscher Staatsanleihen immer weiter in den tiefroten Bereich abrutschen und die Frustration von Anlegern ansteigt, freuen sich Kreditnehmer bei der Förderbank KfW neuerdings über negative Effektivzinsen, wenn es um das Thema Haussanierung geht.

Auf den ersten Blick scheint die Botschaft für Immobilienbesitzer klar zu sein: Saniere deine Immobilie und sichere dir den doppelten Vorteil aus Energie- und Zinsersparnis. Doch diese Zinsersparnis hat ihre Schattenseiten. Die Kosten für Handwerksleistungen und für Baumaterialien sind wegen des Immobilienbooms in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Wer seine Immobilie energetisch sanieren möchte, sollte daher nicht nur auf den Zins und die Energieersparnis schauen.

Quelle: cash-online » weiter lesen