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Nach Berechnungen von Volkswirten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich liegt das Niveau der Immobilienpreise in Deutschland mehr als 10 Prozent über dem Langfristigen Durchschnitt – ein Warnsignal, das regelmäßig vor Finanzkrisen zu beobachten sei.

“Der Immobilienboom nimmt immer mehr Züge einer Blase an”, sagt auch Ralph Solveen von der Commerzbank. Das Problem: Laut Solveen koppeln sich die Preise von anderen wichtigen Faktoren ab. So steigen sie seit 2010 schneller als die Mieten, schneller als das allgemeine Preisniveau und schneller als die Einkommen der Privathaushalte.

Das private Forschungsinstitut Empirica diagnostiziert bei acht von zwölf untersuchten Großstädten eine “eher hohe Blasengefahr”. Die Lage könne zudem durch das Brexit-Votum noch angespannter werden – denn nicht wenige britische Unternehmen könnten ihre Firmensitze nach Deutschland verlagern. Das wäre gut für die deutsche Wirtschaft, könnte aber auch die Immobilienpreise weiter in die Höhe treiben.

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Bis zu 12 Millionen Rentner werden später mal Altersbezüge unter Hartz-IV-Niveau bekommen. Diese düstere Prognose zeichnet Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft Verdi. Das entspräche jedem dritten Arbeitnehmer. Wie die Gewerkschaft das verhindern will.

Auf die hohe Zahl der später vielleicht mal von Altersarmut betroffenen Rentner kommt Frank Bsirske laut einem Bericht des Handelsblatts folgendermaßen: Wer 35 Jahre lang weniger als 2.500 Euro monatlich verdient, erwirbt bis 2030 einen Rentenanspruch, der unter dem Grundsicherungsniveau von 750 Euro liegt – vor allem dann, wenn das Rentenniveau wie geplant weiter sinken wird.

Dass die vor einigen Monaten in Kraft getretene EU-Richtlinie zu Wohnimmobilienkrediten die Immobilienfinanzierung für viele - auch bonitätsstarke - Bevölkerungsschichten erschwert, wurde bereits häufig kritisiert. Nun wartet der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider mit einem drastischen Beispiel auf.

Aber nicht nur für die. Auch für die Abgeordneten des Stuttgarter Landtags stünden die Chancen auf eine Immobilienfinanzierung denkbar schlecht, sagt der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider. Nur für fünf Jahre gewählt - da könnte es eng werden mit der Kapitaldienstfähigkeit über die gesamte Kreditlaufzeit, zitiert die Börsen-Zeitung den Sparkassen-Chef. Den Parlamentariern gehe es insoweit nicht besser als etwa Rentnern oder Selbständigen.

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Sparkassenchef erklärt, warum er mehr als die Bundeskanzlerin verdient 

Die hohen Gehälter der Top-Manager von Banken und Sparkassen werden oft kritisiert. Es könne nicht angehen, dass ein Sparkassenchef mehr als die Bundeskanzlerin verdient, so ein häufiger Vorwurf. Der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider wehrt sich.

Bis zu 867.900 Euro verdienen Sparkassen-Chefs in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland, das Top-Manager der Finanzinstitute zur Offenlegung ihrer Gehälter verpflichtet, nimmt ein durchschnittlicher Sparkassen-Vorstand jedes Jahr 352.000 Euro mit nach Hause.

Zu viel, meinen Kritiker. Sie vergleichen die Gehälter der Sparkassen-Chefs mit den Bezügen der Bundeskanzlerin. Diese verdient laut „Gehaltsreporter“ nur rund 300.000 Euro.

Der Vergleich hinkt, meint baden-württembergische Sparkassenpräsident und CDU-Politiker Peter Schneider. Denn der Gehaltsunterschied habe seine Gründe.

Ein Sparkassenvorstand könne vielleicht Bundeskanzler werden, zitiert die Börsen-Zeitung den Sparkassen-Präsidenten. Angela Merkel hingegen würde wahrscheinlich nicht die Voraussetzungen des Kreditwesengesetzes (KWG) erfüllen, um eine Bank oder Sparkasse führen zu können.

Lohnt es sich, fünf Euro für eine Tube Zahnpasta auszugeben? Nein, sagt das "Öko-Test"-Magazin. Viele teure Markenprodukte sind demnach sogar schlechter als billige Discounterware.