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Vor dem Schulstart in vielen Bundesländern hat der Bund der Versicherten (BdV) über geeigneten Versicherungsschutz für Kinder informiert. Der Abschluss einer Unfallversicherung oder sogar Kinderinvaliditätsversicherung sollte spätestens jetzt in Betracht gezogen werden, sagte BdV-Pressereferentin Bianca Boss. Zudem sei eine Privathaftpflichtversicherung “ein Muss”, betonte Boss.

Eltern sollten keine unnötigen Versicherungen abschließen, sondern sich auf die wirklich wichtigen Policen konzentrieren, erklärte Boss in einer Mitteilung des BdV. Als eine besonders wichtige Absicherung bezeichnen die Verbraucherschützer die private Unfallversicherung. Zwar zahle die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen in der Schule, auf dem Weg dorthin und wieder zurück nach Hause – nicht aber in der Freizeit. Hierzu ist ein privater Schutz erforderlich.

 

“Beste Versicherung für Kinder ist eine gute Absicherung der Eltern”

“Eltern sollten Forderungen des Unfallgegners nicht nachgeben, sondern ihren Privathaftpflichtversicherer einschalten”, empfiehlt Boss. Der prüfe die Haftungsfrage und wehre unberechtigte Ansprüche nötigenfalls vor Gericht ab. Der Geschädigte bleibe in solchen Fällen auf seinem Schaden sitzen. Das sei für Eltern oft unangenehm, so der BdV. Sie sollten daher darauf achten, dass der Privathaftpflichtversicherer auch bei Schäden durch deliktunfähige Kinder leiste.

Die Police könne meist gegen einen Beitragszuschlag erweitert werden, sei der Höhe nach jedoch begrenzt. Zudem werde oft eine Selbstbeteiligung fällig. “Dennoch ist der zusätzliche Einschluss sinnvoll und erspart häufig unnötigen Ärger”, rät Boss. Abschließend betont der BdV: “Die Beste Versicherung für die Kinder ist eine gute Absicherung der Eltern! Für diese gehört eine Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung daher zum unverzichtbaren Versicherungsschutz”.


BdV rät von Schulunfähigkeitspolicen ab

Quelle: cash-online » weiterlesen