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Die Versicherungsbranche ist wohl doch nichts für Google. Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, steigt der Internetriese aus dem Vergleichsgeschäft wieder aus.

Die Idee klang - zumindest aus Sicht von Google - vielversprechend: Da das Unternehmen ohnehin über eine Vielzahl von Profil- und Verhaltensdaten möglicher Versicherungskunden verfügt, könnten doch passgenau entsprechende Versicherungsprodukte vorgeschlagen werden.

Doch nach einem knappen Jahr wird die Seite Google Compare zum 23. März eingestellt, berichtet das Wall Street Journal. Der Vergleichsservice habe nicht den erhofften Erfolg gebracht.

 

 

Ein weiterer möglicher Grund: Google sei es in den USA nicht gelungen, Kooperationen mit den größten Versicherungskonzerne einzugehen.

 

Ausgliederung ist kein Ausstieg

Wenn Google irgendwo einsteigt, schaut die gesamte Wirtschaft gebannt wie eine Schlange darauf. Das ist für niemanden hinderlicher als für Google selbst.

Folgerichtig wird Google nicht mehr unter dem Namen “Google” Versicherungsvergleiche betreiben. Ein Grund zur Entwarnung, wie es die Redaktion des Manager-Magazins vermutet, ist dies gerade nicht. Die Ausgliederung ist kein Ausstieg, sondern die Vorbereitung zum Einstieg noch entschlossener voranzutreiben.

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